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Facebook-Psychologie

Facebook ist mit mehr als 500 Millionen Usern ein Phänomen, das auch die Psychologie interessiert. Eine der ersten Studien auf Facebook wurde von Dr. Laura Buffardi durchgeführt. Sie fand heraus, dass sich Narzismus ganz einfach am Facebook-Profil erkennen lässt... - von Psychomeda-Redaktion, Oct 2010

Soziale Netzwerke

Zunehmend interessant für Psychologen

Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter befinden sich auf dem Vormarsch. Facebook hat mittlerweile mehr als 500 Millionen User, bei Twitter sind es etwa 150 Millionen. Kein Wunder, dass sich auch Psychologen immer häufiger für soziale Netzwerke interessieren. Dabei geht es nicht nur um die Frage, was Menschen motiviert, 22% ihrer Zeit in sozialen Netzen zu verbringen, sondern auch darum, welche Strategien sie anwenden, wie sie sich darstellen und wie erfolgreich sie sind.

Narzisten sind auf den ersten Blick zu erkennen

Eine erste Studie wurde von Dr. Laura Buffardi vorgelegt. Sie vergleich auf Facebook das Profil von narzistischen Persönlichkeiten mit unauffälligen Usersn. Ergebnis: Narzisten haben mehr Freunde auf Facebook, mehr Einträge auf ihrer Pinwand und verwenden attraktivere Fotos. Versuchspersonen gelang es fast immer, Narzisten auf den ersten Blick in Facebook zu erkennen (Buffardi & Campbell, 2008).

Das Facebook-Profil verrät viel über die Persönlichkeit

Und sogar die fünf grundlegenden Persönlichkeitsdimensionen (Big Five Online Test) ließen sich mit dem Facebook-Profil ermitteln (Back et al., 2010).

Warum sind Menschen in sozialen Netzen aktiv

Dafür gibt es ganz unterschiedliche Gründe. Die drei wichtigsten Gründe sind aus meiner Erfahrung jedoch:
1. Selbstdarstellung: Sowohl Facebook als auch Twitter erlauben es nicht nur, sich selbst zu präsentieren, sondern auch Ansehen und sozialen Status zu erwerben (Anzahl der Freunde oder Followers).
2. Sehen, was andere machen: Sowohl auf Facebook als auch auf Twitter kann ich genau verfolgen, was die anderen Menschen meines Netzwerks tun, mit wem sie kommunizieren, wo sie sind.
3. Soziale Interaktion ohne Risiko: Durch die Standardisierung der sozialen Interaktion wird diese für viele Menschen einfacher. Vielen Menschen fällt es im echten Leben schwer, jemanden anzusprechen oder Blumen zu verschenken. Auf Facebook ist das nur ein Knopfdruck.

(Quelle: Psychology Today)


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