Ich weiss nicht, woher meine Symptome kommen - gibt es für mich Hilfe?
B3ll4 (w, 30) aus Bayern: Ich habe symptome, bei denen ich nicht weiss ob es meine eigenen sind oder ob ich es aufgeschnappt habe die mich fertig machen und ich noch nie mit jemanden darüber gesprochen habe. Jedenfalls kann ich mich an kein ereignis erinnern aber mein körper reagiert mit herzrasen, schweissausbrüche, zittern usw auf trigger. In meinem kopf sind dabei stöhnende geräusche und ich fühle mich so furchbar schlecht und habe überall schmerzen und komm dann nur schwer und langsam wieder raus. Ich weiss nicht woher das kommt, habe diese symptome aber schon länger als meinen job (krankenschwester/psychiatrie). Dort hat mich das auch nie beeinträchtigt, im gegenteil. Umso mehr ich gearbeitet habe umso weniger merkte ich davon etwas. Es beeinträchtigt mich privat so sehr dass ich seit 10jahren single bin. Ich denke, ich sollte irgendwie darüber sprechen, nur schaffe ich es jedesmal nicht und breche jedes mal die therapie ab. Sicher sind Ängste der grund:
Was ist wenn da vielleicht etwas dran ist?
Was ist wenn nichts dran ist?
Wie kann diese Person in dem Bereich arbeiten?
Was ist wenn die Person mich gegen meinen Willen in ein krankenhaus bringen möchte?
Wie kann ich mich trotzdem überwinden?
Was ist wenn da vielleicht etwas dran ist?
Was ist wenn nichts dran ist?
Wie kann diese Person in dem Bereich arbeiten?
Was ist wenn die Person mich gegen meinen Willen in ein krankenhaus bringen möchte?
Wie kann ich mich trotzdem überwinden?
Antwort vom Psychomeda Therapeuten-Team:
Liebe B3II4,Sie arbeiten als Krankenschwester in der Psychiatrie und fühlen sich durch Symptome beeinträchtigt, die Sie nicht verstehen. Zudem begrenzen Sie diese in einem Ausmaß, dass Sie lieber alleine leben als in einer Partnerschaft.
Ich vermute, dass beide Ihrer Annahmen zutreffen - dass Sie eine gewisse Tendenz haben, auf Streß zu reagieren und dass Sie von aussen getriggert werden. Da Sie keine Entlastung fanden bisher, werden die Symptome immer schlimmer. Was ich vermute ist, dass Ihr Nervensystem durch Konfrontation mit feindseliger Kommunikation (und die gibt es in der Psychiatrie zuhauf) in einen Zustand der Abwehr gerät. Was Ihnen hilft ist das Wissen, wie Sie zum einen in solchen Situationen umgehen können - zum anderen was Ihnen hilft, dass sich Ihr Nervensystem wieder entspannen kann.
Bitte lassen Sie sich unterstützen. Suchen Sie sich keinen Therapeuten, der einfach nur eine Therapie-Ausbildung besitzt. Suchen Sie nach einem Therapeuten, der eine Ausbildung in NARM absolviert hat. Das ist eine therapeutische Arbeit, die sich mit der Behandlung von Patienten befasst, die unter einem Bindung- oder Entwicklungstrauma leiden.
Dass Sie bisherigen Therapien wegen Misserfolg abgebrochen haben bestätigt meine Vermutung nur noch mehr. Besprechen Sie mit dem NARM-Therapeuten Ihr Anliegen - Sie werden sehen, dieser wird Ihnen helfen können.
Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Kraft.
Herzlicher Gruß
Shivani Vogt
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