Was kann ich machen um mich in der Schule zu bessern und einen richtigen Freund zu finden?
wirklich351 (m, 18) aus Sinsheim: Guten Tag,
ich nenne mich hier wirklich351 und bin 18 Jahre alt. Des Weiteren besuche ich die 11. Klasse.
Familiär kommt es des Öfteren zu Streitereien, die mich emotional mitnehmen. Nach meiner Ansicht liegt das Problem bei der Überforderung meines Vaters. Er arbeitet wirklich viel. Meine Mutter arbeitet auch, nicht so viel wie mein Vater, jedoch so viel, so dass sie mich als faul bezeichnen kann. Nach ihrer Ansicht einschließlich meines Vaters bin ich ein fauler Sack, der nur an sich denkt.
Ich denke, dass ihre subjektiven Ansichten nicht stimmen. Wenn ich mich beschreiben könnte, würde ich überfordert anstatt faul sagen.
Mit der Einschulung der 11. Klasse eines beruflichen Gymnasiums hat alles begonnen. Die Schule wurde anspruchsvoller. Zusätzlich des letzten Schuljahres habe ich mit 2 Arbeiten begonnen, die meine Zeit in Anspruch genommen haben, sodass ich schlechter in der Schule wurde. Nun arbeite ich sehr wenig. Trotz allem musste ich mit Fußball aufhören, da auch das meine Zeit sehr in Anspruch genommen hatte.
Freunde, habe ich keine, die zu mir passen. Meinen einzigen Freund, wenn man ihn so nennen darf, habe ich aufgegeben, nachdem ich erkannt habe, dass er mich NUR negativ beeinflusst.
Mir ist aber auch bewusst, dass für einen Menschen auch eine Person geben muss, mit dem er sich unterhalten kann.
Schulischer und familiärer Druck und kein Freund. Was kann ich machen um mich in der Schule zu bessern und einen richtigen Freund zu finden?
ich nenne mich hier wirklich351 und bin 18 Jahre alt. Des Weiteren besuche ich die 11. Klasse.
Familiär kommt es des Öfteren zu Streitereien, die mich emotional mitnehmen. Nach meiner Ansicht liegt das Problem bei der Überforderung meines Vaters. Er arbeitet wirklich viel. Meine Mutter arbeitet auch, nicht so viel wie mein Vater, jedoch so viel, so dass sie mich als faul bezeichnen kann. Nach ihrer Ansicht einschließlich meines Vaters bin ich ein fauler Sack, der nur an sich denkt.
Ich denke, dass ihre subjektiven Ansichten nicht stimmen. Wenn ich mich beschreiben könnte, würde ich überfordert anstatt faul sagen.
Mit der Einschulung der 11. Klasse eines beruflichen Gymnasiums hat alles begonnen. Die Schule wurde anspruchsvoller. Zusätzlich des letzten Schuljahres habe ich mit 2 Arbeiten begonnen, die meine Zeit in Anspruch genommen haben, sodass ich schlechter in der Schule wurde. Nun arbeite ich sehr wenig. Trotz allem musste ich mit Fußball aufhören, da auch das meine Zeit sehr in Anspruch genommen hatte.
Freunde, habe ich keine, die zu mir passen. Meinen einzigen Freund, wenn man ihn so nennen darf, habe ich aufgegeben, nachdem ich erkannt habe, dass er mich NUR negativ beeinflusst.
Mir ist aber auch bewusst, dass für einen Menschen auch eine Person geben muss, mit dem er sich unterhalten kann.
Schulischer und familiärer Druck und kein Freund. Was kann ich machen um mich in der Schule zu bessern und einen richtigen Freund zu finden?
Antwort vom Psychomeda Therapeuten-Team:
Hallo wirklich351,
eine verzwickte Situation, von der Sie berichten. Sie sind noch stark an ihre Eltern gebunden und brauchen zugleich mehr Freiheit, um Ihren eigenen Weg gehen zu können. So wie Sie schreiben, wissen Sie schon, dass schulische Leistung für die meisten Menschen nicht von allein kommt. Daher ist es fraglich, ob andere Arbeiten neben der Schule für Sie richtig sind. Wenn Sie es können, sollten Sie das aufgeben bzw. auf ein Minimum reduzieren.
Andererseits gehören Freizeit und Kontakte zu einem ausgeglichenen Leben, und ein gesunder Wechsel von Anspannung und Entspannung ist auch für den Lernerfolg förderlich.
Der Vergleich mit Ihren Eltern ist dabei alles andere als förderlich. Stattdessen sollten Sie auf sich und Ihre aktuellen Bedürfnisse schauen. Jeder Mensch ist anders und schulischer oder beruflicher Erfolg misst sich nicht an der Anzahl der Stunden, die man da rein steckt, sondern am Ergebnis.
Konkret: Suchen Sie nach einer passenden Freizeitbeschäftigung, bei der Sie vielleicht auch neue Kontakte knüpfen können. Vielleicht ist es jetzt genau der richtige Zeitpunkt, etwas Neues auszuprobieren oder Sie kehren zurück zum Fußball.
Wenn Sie Lernen, schaffen Sie eine angenehme Situation, in der Sie sich gut konzentrieren können. Achten Sie auf ausreichende Pausen. Anregungen für kreative Lerntechniken können Sie z.B. in dem Buch 'Stroh im Kopf' von Vera Birkenbihl finden.
Sollten Sie merken, dass Sie auf diese Weise nicht ausreichend weiter kommen, möchte ich Ihnen empfehlen, sich vielleicht an einen Vertrauenslehrer zu wenden oder - insbesondere, wenn Ihnen die Situation zu Hause weiterhin emotional sehr zu schaffen macht - therapeutische Hilfe in Ihrer Nähe zu suchen.
Liebe Grüße und alles Gute,
Kai Pinnow
eine verzwickte Situation, von der Sie berichten. Sie sind noch stark an ihre Eltern gebunden und brauchen zugleich mehr Freiheit, um Ihren eigenen Weg gehen zu können. So wie Sie schreiben, wissen Sie schon, dass schulische Leistung für die meisten Menschen nicht von allein kommt. Daher ist es fraglich, ob andere Arbeiten neben der Schule für Sie richtig sind. Wenn Sie es können, sollten Sie das aufgeben bzw. auf ein Minimum reduzieren.
Andererseits gehören Freizeit und Kontakte zu einem ausgeglichenen Leben, und ein gesunder Wechsel von Anspannung und Entspannung ist auch für den Lernerfolg förderlich.
Der Vergleich mit Ihren Eltern ist dabei alles andere als förderlich. Stattdessen sollten Sie auf sich und Ihre aktuellen Bedürfnisse schauen. Jeder Mensch ist anders und schulischer oder beruflicher Erfolg misst sich nicht an der Anzahl der Stunden, die man da rein steckt, sondern am Ergebnis.
Konkret: Suchen Sie nach einer passenden Freizeitbeschäftigung, bei der Sie vielleicht auch neue Kontakte knüpfen können. Vielleicht ist es jetzt genau der richtige Zeitpunkt, etwas Neues auszuprobieren oder Sie kehren zurück zum Fußball.
Wenn Sie Lernen, schaffen Sie eine angenehme Situation, in der Sie sich gut konzentrieren können. Achten Sie auf ausreichende Pausen. Anregungen für kreative Lerntechniken können Sie z.B. in dem Buch 'Stroh im Kopf' von Vera Birkenbihl finden.
Sollten Sie merken, dass Sie auf diese Weise nicht ausreichend weiter kommen, möchte ich Ihnen empfehlen, sich vielleicht an einen Vertrauenslehrer zu wenden oder - insbesondere, wenn Ihnen die Situation zu Hause weiterhin emotional sehr zu schaffen macht - therapeutische Hilfe in Ihrer Nähe zu suchen.
Liebe Grüße und alles Gute,
Kai Pinnow
Bewertung: Antwort hier bewerten
Mehr zum Thema auf Psychomeda
Online-Beratung
Auf Psychomeda beantworten Psychologen und Therapeuten Ihre Fragen unentgeltlich. Jetzt online Ihre Frage stellen...
Therapeuten
Zuletzt aufgerufene Therapeuten-Seiten. Therapeut, Coach, Berater? Eintragen...
Beliebt auf Psychomeda
Social Feed
Folgen Sie uns auf Twitter
Qualität
Psychomeda ist ein unabhängiges psychologisches Informations- und Beratungsportal von Psychologen und Therapeuten. Wir informieren evidenzbasiert und auf wissenschaftlicher Grundlage. Weiter