Mein Freund hat Psychosen und ein Suchtverhalten, kann ich mit ihm mein Leben planen?
10strutz10 (w, 26) aus Perl-Besch: Guten Tag,
Mein Freund hatte letzte Woche zum 2. Mal eine Psychose. Er konsumierte Cannabis ungefähr 4 joints pro Tag. Das erste Mal als er im November eine Psychose hatte, konsumierte er noch mehr. Er ist 34 Jahre alt und hat sehr viel Stress, seine Mutter ist seit 20 Jahren alkoholabhängig, seinen Mitwohner von 2010 ebenfalls. Mein Freund konsumierte 15 Jahre lang. Nach der 1. Psychose (5 Wochen Psychiatrie) hörte er für 1 Jahr auf. Dezember 2013 fing er wieder an und Juni 2014 wieder ne Psychose,zwar nicht so schlimm wie damals. Nun meine Frage: WENN ER JETZT FÜR IMMER MIT DEM KIFFEN AUFHÖRT, SINKT DANN AUCH DAS PYSCHOSERISIKO? GIBT ES ÜBERHAUPT EINS? WIE SIEHT ES MIT FAMILIENPLANUNG AUS?
auf eine hoffentlich baldige Antwort
LG
Mein Freund hatte letzte Woche zum 2. Mal eine Psychose. Er konsumierte Cannabis ungefähr 4 joints pro Tag. Das erste Mal als er im November eine Psychose hatte, konsumierte er noch mehr. Er ist 34 Jahre alt und hat sehr viel Stress, seine Mutter ist seit 20 Jahren alkoholabhängig, seinen Mitwohner von 2010 ebenfalls. Mein Freund konsumierte 15 Jahre lang. Nach der 1. Psychose (5 Wochen Psychiatrie) hörte er für 1 Jahr auf. Dezember 2013 fing er wieder an und Juni 2014 wieder ne Psychose,zwar nicht so schlimm wie damals. Nun meine Frage: WENN ER JETZT FÜR IMMER MIT DEM KIFFEN AUFHÖRT, SINKT DANN AUCH DAS PYSCHOSERISIKO? GIBT ES ÜBERHAUPT EINS? WIE SIEHT ES MIT FAMILIENPLANUNG AUS?
auf eine hoffentlich baldige Antwort
LG
Antwort vom Psychomeda Therapeuten-Team:
Liebe 10strutz10,
danke für Ihre Anfrage und die Schilderung von dem, was Sie gerade in Ihrer Beziehung belastet. Und ich kann es mir sehr gut vorstellen, dass eine Beziehung mit einem Menschen, der zu Suchtverhalten neigt und psychotische Anfälle hat, einen an den Rand der eigenen Kräfte bringen.
Wir selbst hier dürfen und können aus der Ferne und in dieser Form keine Diagnosen stellen, dazu gibt es Ärzte, Psychiater und Therapeuten bei Ihnen vor Ort, die nach einem persönlichen Gespräch sicherlich bessere und validere Aussagen treffen können, als wir. Das wäre ein erster Schritt.
Natürlich kann es sein, dass eine Drogeneinnahme das Risiko einer Psychose verstärken kann, davon wird auch in der einschlägigen Literatur berichtet. Und es kann sein, dass der Drogenverzicht das Risiko senkt - genau kann das aber nur ein Fachmann sagen, der sich Ihren Freund ansieht, dessen Biografie anhört und dann seine Meinung bildet.
Ich selbst habe mich im Internet umgeschaut und da gibt es einiges an Literatur zum Thema 'Psychose und Sucht' - ich attache Ihnen beispielsweise einen Link zu einem PDF dazu. Vielleicht gibt das nochmals gute Hinweise auf Ihre Fragen.
Meine Bitte für Ihre eigene Sicherheit und Ihre eigene Zukunftsplanung wäre die, dass Sie sich Ihren Freund schnappen und zu Fachleuten vor Ort gehen, die in dem Thema Psychose und Sucht firm sind und die Ihnen am Besten weiterhelfen können.
Es tut mir leid, Ihnen aus der Ferne hier keine klarere Antwort geben zu können - aber manche Dinge lassen sich leider nicht im Internet, sondern nur in der realen Welt, sprich bei einem Arzt und/oder Psychiater lösen.
Ich drücke Ihnen die Daumen!
Grüße, Volker Hepp
danke für Ihre Anfrage und die Schilderung von dem, was Sie gerade in Ihrer Beziehung belastet. Und ich kann es mir sehr gut vorstellen, dass eine Beziehung mit einem Menschen, der zu Suchtverhalten neigt und psychotische Anfälle hat, einen an den Rand der eigenen Kräfte bringen.
Wir selbst hier dürfen und können aus der Ferne und in dieser Form keine Diagnosen stellen, dazu gibt es Ärzte, Psychiater und Therapeuten bei Ihnen vor Ort, die nach einem persönlichen Gespräch sicherlich bessere und validere Aussagen treffen können, als wir. Das wäre ein erster Schritt.
Natürlich kann es sein, dass eine Drogeneinnahme das Risiko einer Psychose verstärken kann, davon wird auch in der einschlägigen Literatur berichtet. Und es kann sein, dass der Drogenverzicht das Risiko senkt - genau kann das aber nur ein Fachmann sagen, der sich Ihren Freund ansieht, dessen Biografie anhört und dann seine Meinung bildet.
Ich selbst habe mich im Internet umgeschaut und da gibt es einiges an Literatur zum Thema 'Psychose und Sucht' - ich attache Ihnen beispielsweise einen Link zu einem PDF dazu. Vielleicht gibt das nochmals gute Hinweise auf Ihre Fragen.
Meine Bitte für Ihre eigene Sicherheit und Ihre eigene Zukunftsplanung wäre die, dass Sie sich Ihren Freund schnappen und zu Fachleuten vor Ort gehen, die in dem Thema Psychose und Sucht firm sind und die Ihnen am Besten weiterhelfen können.
Es tut mir leid, Ihnen aus der Ferne hier keine klarere Antwort geben zu können - aber manche Dinge lassen sich leider nicht im Internet, sondern nur in der realen Welt, sprich bei einem Arzt und/oder Psychiater lösen.
Ich drücke Ihnen die Daumen!
Grüße, Volker Hepp
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