Sexualität in der Pubertät
Amy (w, 22) aus Bonn: Ich bin mit meinem Freund seit zwei Jahren zusammen,bis auf Kleinigkeiten lief alles gut.Es ist für uns beide unsere erste Beziehung.Er hatte eine schwierige Kindheit und Jugend,in der er keine richtige Bezugsperson hatte,es fällt ihm heute noch schwer,sich Menschen anzuvertrauen.
Vor kurzem hat er mir von sich aus gestanden,dass er ca im Alter von 14-17 sehr verzweifelt war,nie eine Freundin und damit auch Sex zu kriegen,während es ihm so vorkam,als ob das bei allen anderen nicht so wäre.Er hat in dieser Zeit ziemlich viele Pornos geguckt,dabei,wie er mir dann gestanden hat,auch Bilder von sehr jungen Mädchen.Außerdem hat er eine Bekannte beim Umziehen gefilmt und einmal,auf einer Party sehr betrunken ein schlafendes Mädchen unter der Unterhose begrapscht,woran er sich nachher kaum erinnern konnte,jemand hat es ihm erzählt.Alles bereut er sehr,er hat sich danach bei dem Mädchen auch entschuldigt und die hat ihm wohl so weit es geht verziehen,außerdem hat er alle Pornos gelöscht.Er sagt,er kann das selbst jetzt nicht mehr nachvollziehen,was er gemacht hat,er findet sein Ich von damals widerlich und abstoßend und wird sich das nie verzeihen können und hasst sich noch heute dafür,würde sowas auch nie wieder machen.
Für mich ist das einfach sehr schwer mit dem Menschen in Einklang zu bringen,den ich seit fast 3 Jahren kenne,er war bei mir auch beim Sex nie anders als rücksichts-und liebevoll und würde nie mir oder jemand anderem absichtlich wehtun. Aufgefallen ist mir nur sein sehr niedriges Selbstwertgefühl,er hat schon früher gesagt,dass er sich hasst.
Ich habe jetzt dazu zwei Fragen:
Kommt so etwas einfach vor, dass ein Junge in, bzw nach der Pubertät sich derartig verhält und dass sich das später wieder ändert?
Und wie kann man ihm jetzt am besten helfen?
Vor kurzem hat er mir von sich aus gestanden,dass er ca im Alter von 14-17 sehr verzweifelt war,nie eine Freundin und damit auch Sex zu kriegen,während es ihm so vorkam,als ob das bei allen anderen nicht so wäre.Er hat in dieser Zeit ziemlich viele Pornos geguckt,dabei,wie er mir dann gestanden hat,auch Bilder von sehr jungen Mädchen.Außerdem hat er eine Bekannte beim Umziehen gefilmt und einmal,auf einer Party sehr betrunken ein schlafendes Mädchen unter der Unterhose begrapscht,woran er sich nachher kaum erinnern konnte,jemand hat es ihm erzählt.Alles bereut er sehr,er hat sich danach bei dem Mädchen auch entschuldigt und die hat ihm wohl so weit es geht verziehen,außerdem hat er alle Pornos gelöscht.Er sagt,er kann das selbst jetzt nicht mehr nachvollziehen,was er gemacht hat,er findet sein Ich von damals widerlich und abstoßend und wird sich das nie verzeihen können und hasst sich noch heute dafür,würde sowas auch nie wieder machen.
Für mich ist das einfach sehr schwer mit dem Menschen in Einklang zu bringen,den ich seit fast 3 Jahren kenne,er war bei mir auch beim Sex nie anders als rücksichts-und liebevoll und würde nie mir oder jemand anderem absichtlich wehtun. Aufgefallen ist mir nur sein sehr niedriges Selbstwertgefühl,er hat schon früher gesagt,dass er sich hasst.
Ich habe jetzt dazu zwei Fragen:
Kommt so etwas einfach vor, dass ein Junge in, bzw nach der Pubertät sich derartig verhält und dass sich das später wieder ändert?
Und wie kann man ihm jetzt am besten helfen?
Antwort vom Psychomeda Therapeuten-Team:
Hallo liebe Amy,
es sicher nicht einfach für Sie, mit dieser Geschichte umzugehen. In der Tat ist es so, dass während der Pubertät durch Einfluss der Sexualhormone besonders bei Jungen der Sexualtrieb ernorm sein kann. Andrerseits ist es auch nicht so, dass alle Jungen zwischen 14 und 17 schon eine Freundin haben. Sex haben die meisten mit sich selbst, durch Masturbation. Dass er sehr junge Mädchen sich angeschaut hat, lag wohl am jugendlichen Alter und dem geringen Selbstwertgefühl. Wenn er sich Ihnen gegenüber immer gut verhalten hat und verhält und diese Jugendsünden (und als das will ich die Vorkommnisse bezeichnen) bereut und abgehakt hat, ist das eine völlig normale und gute Entwicklung. Dass sein Selbstbewusstsein immer noch nicht sehr ausgeprägt ist und er sagt, er hasst sich, kann darauf hindeuten, dass er Kindheit und Jugend noch nicht verarbeitet hat. Dies könnte ein Facharzt besser beurteilen. Sprechen Sie mit Ihrem Freund, ob er sich nicht einmal einem Arzt oder Therapeuten anvertrauen möchte, um die Gründe für den Selbsthass herausfinden zu können. Vor allem, vertrauen Sie ihm, er hat Ihnen auch einen großen Vertrauensbeweis geschenkt!
Alles Gute!
Claudia Schmitt
Bitte die Anwort noch bewerten, danke!
es sicher nicht einfach für Sie, mit dieser Geschichte umzugehen. In der Tat ist es so, dass während der Pubertät durch Einfluss der Sexualhormone besonders bei Jungen der Sexualtrieb ernorm sein kann. Andrerseits ist es auch nicht so, dass alle Jungen zwischen 14 und 17 schon eine Freundin haben. Sex haben die meisten mit sich selbst, durch Masturbation. Dass er sehr junge Mädchen sich angeschaut hat, lag wohl am jugendlichen Alter und dem geringen Selbstwertgefühl. Wenn er sich Ihnen gegenüber immer gut verhalten hat und verhält und diese Jugendsünden (und als das will ich die Vorkommnisse bezeichnen) bereut und abgehakt hat, ist das eine völlig normale und gute Entwicklung. Dass sein Selbstbewusstsein immer noch nicht sehr ausgeprägt ist und er sagt, er hasst sich, kann darauf hindeuten, dass er Kindheit und Jugend noch nicht verarbeitet hat. Dies könnte ein Facharzt besser beurteilen. Sprechen Sie mit Ihrem Freund, ob er sich nicht einmal einem Arzt oder Therapeuten anvertrauen möchte, um die Gründe für den Selbsthass herausfinden zu können. Vor allem, vertrauen Sie ihm, er hat Ihnen auch einen großen Vertrauensbeweis geschenkt!
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