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Psychoanalyse

Psychoanalyse - Lexikon der Psychologie

von Psychomeda-Redaktion

Psychoanalyse: Überblick

Die Psychoanalyse ist eine Form der Psychotherapie, die auf den Wiener Arzt Siegmund Freud zurückgeht. Zu den Grundideen der Psychoanalyse zählt die Annahme, dass der Mensch durch ihm unbewusste Prozesse gesteuert und geleitet wird, und dass psychische Probleme aus Konflikten mit diesen unbewussten Vorgängen entstehen können. Zur Aufdeckung der unbewussten Vorgänge setzt die Psychoanalyse z.B. die Methode der freien Assoziation und der Traumdeutung ein sowie die Analyse der Beziehung zwischen Therapeut und Patient. Aus der Psychoanalyse haben sich die modernen tiefenpsychologischen Therapieverfahren entwickelt (auch Psychodynamische Psychotherapie genannt).

Psychoanalyse: Einsatzgebiete

Es gibt zahlreiche Belege für die Wirksamkeit der Psychoanalyse. Entsprechend kommt Sie bei einer Vielzahl von Störungen zum Einsatz z.B. bei affektive Störungen (Depressionen), Angststörungen, Trauma, Schmerzen ohne organische Ursache, Essstörungen, Persönlichkeitsstörungen und Verhaltensstörungen (Zwänge).

Psychoanalyse: Kosten und Dauer

Die Dauer reicht von 30 (Kurztherapie) bis 300 Stunden (klassische Psychoanalyse). In der Regel wird die Psychoanalyse heute als Kurztherapie mit 1-2 Sitzungen pro Woche durchgeführt. Die Kosten werden i.R. von den Krankenkassen übernommen.

Psychoanalyse: Fragen und Antworten

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Psychoanalyse: Mehr zum Thema

Verwandte Themen: Angststörungen, Depressionen, Psychotherapeut, Trauma, Zwänge

Stellungnahme der Bundespsychotherapeutenkammer zur Psychoanalyse (www.bptk.de)

Gutachten zur Wirksamkeit der Psychoanalyse (www.wbpsychotherapie.de)

Was zahlt die Krankenkasse (www.bptk.de)

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