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Hypnotherapie - Lexikon der Psychologie

von Psychomeda-Redaktion

Hypnotherapie: Überblick

Die Hypnotherapie ist eine Psychotherapieform, die mit Suggestionen und Trance-Zuständen arbeitet. Entwickelt wurde die Hypnotherapie von dem US-amerikanischen Psychotherapeuten Milton H. Erickson. Erkrankt an der Kinderlähmung und fast vollständig gelähmt, entdeckte Erickson sein Interesse an hypnotischen Techniken mit deren Hilfe es ihm gelang, seine Krankheit zu bewältigen.

Hypnotherapie: Einsatzgebiete

Hypnotherapie ist sowohl in Deutschland als auch in Österreich als Psychotherapiemethode anerkannt. Studien belegen, dass Hypnotherapie z.B. bei der Raucherentwöhnung oder auch bei der Bewältigung von Krankheiten und Traumata sinnvoll eingesetzt werden kann. Darüber hinaus wird die Hypnotherapie eingesetzt bei Angstzuständen (z.B. Angst vor dem Zahnarzt, Prüfungsangst), Stottern, Veränderung des Essverhaltens und sexuellen Probleme.

Hypnotherapie: Fragen und Antworten

Wie finde ich einen Therapeuten, der Hypnotherapie anbietet?

Wenden Sie sich z.B. an die Milton Erikson Gesellschaft oder nutzen Sie unsere Therapeutendatenbank.

Wie sieht der Ablauf einer Hypnotherapie aus und wie lange dauert sie?

Die Sitzungen finden in intensivem Dialog zwischen Klient und Therapeut statt. Neben Suggestionen und Trance kann der Therapeut auch weitere Techniken und Hilfsmittel einsetzen, wobei der Klient die Richtung vorgibt. In der Regel sind mindestens 5 Sitzungen im Abstand von 1 bis 2 Wochen erforderlich. Die Kosten liegen zwischen 300 und 500 EUR.

Haben Sie eine Frage? Dann fragen Sie unser Therapeuten-Team...

Mehr über Hypnotherapie im Psychomeda-Therapieratgeber...

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