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ICD-10 - Lexikon der Psychologie

von Psychomeda-Redaktion

ICD-10: Überblick

Viele Krankheitsbezeichnungen und -bilder sind nicht so eindeutig, wie der medizinische oder psychologische Laie vielleicht denkt. Was bei dem einen Arzt eine Schizophrenie ist, kann bei einem anderen Arzt etwas ganz anderes sein. Um hier Abhilfe zu schaffen und Krankheitsbezeichnungen zu vereinheitlichen, wurde von der WHO ein weltweit einheitlicher Katalog von Krankheitsbildern und Symptomen aufgestellt, das ICD-10 (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems). Das ICD-10 verwendet möglichst neutrale Krankheitsbezeichnungen, die nicht durch bestimmte Lehrmeinungen vorbelastet sind. Jedes Krankheitsbild ist durch einen Zahlencode eindeutig gekennzeichnet, z.B. F41.0 für Panikstörung.

ICD-10: Die häufigsten Diagnosen

Zu den häufigen psychischen und Verhaltensstörungen zählen:

  • Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol (F10)
  • Schizophrenie (F20)
  • Depressive Episode (F32)
  • Psychische und Verhaltensstörungen durch Opioide (F11)
  • Schizoaffektive Störungen (F25)
  • Spezifische Persönlichkeitsstörungen (F60)

ICD-10: Fragen und Antworten

Was bedeuten die ICD-10 Schlüssel und Codes?

Der Buchstabe steht für die Störungsgruppe, bzw. das dazugehörige Kapitel im ICD-10 (z.B. F für Psychische und Verhaltensstörungen). Die Ziffer für das Krankheitsbild. Die genaue Bedeutung der ICD-10 Schlüssel und Codes können Sie der Online-Version des ICD-10 entnehmen.

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